CFD BROKER VERGLEICH Alle Konditionen auf einen Blick!

Wissenswertes zu CFD Trading

Die Abkürzung CFD steht für „Contract for Difference“. In der deutschen Sprache werden CFDs als Differenzkontrakte bezeichnet. CFDs sind hochspekulative Finanzinstrumente, die hohe Gewinnchancen, aber auch analoge Verlustrisiken beinhalten. Ein CFD ist ein Derivat, das sich direkt von dem ausgewählten Basiswert, zum Beispiel einer Aktie, ableitet. Trader erwerben nicht den Basiswert selbst, sondern lediglich das Recht, auf die Kursentwicklung des Basiswertes zu spekulieren und Gewinne zu realisieren. Das Wichtigste ist allerdings, den passenden Broker zu finden. Hier kommt unser große CFD Broker Vergleich ins Spiel.

Broker Hebel Kosten Details Bewertung Konto eröffnen
Broker Mehr Details Hebel 1:100 Kosten Konto ab: 0€
Spreads ab: 0,1 Pips

Details
  • BaFin reguliert
  • Niedrige Kosten
  • Einfach Handhabung

Weitere lesen

Bewertung
Testergebnis

98/100

Zum Ergebnis

Konto eröffnen
Broker Mehr Details Hebel 1:100 Kosten Konto ab: 0€
Spreads ab: 1 Pip

Details
  • FCA reguliert
  • Social Trading Broker
  • Hohe Sicherheit

Weitere lesen

Bewertung
Testergebnis

96/100

Zum Ergebnis

Konto eröffnen
Broker Mehr Details Hebel 1:300 Kosten Konto ab: 100€
Spreads ab: 0,8 Pips
Ihr Kapital unterliegt einem Risiko!

Details
  • FCA reguliert
  • Risikomanagement
  • Übersichtliche Plattform

Weitere lesen

Bewertung
Testergebnis

93/100

Zum Ergebnis

Konto eröffnen
Broker Mehr Details Hebel 1:400 Kosten Konto ab: 200€
Spreads ab: 3 Pips

Details
  • CySEC reguliert
  • Social Trading Broker
  • Personalisierter Service

Weitere lesen

Bewertung
Testergebnis

90/100

Zum Ergebnis

Konto eröffnen
Broker Mehr Details Hebel 1:500 Kosten Konto ab: 0€
Spreads ab: 0,7 Pips

Details
  • BaFin reguliert
  • Marktanalysen
  • Großes Handelsangebot

Weitere lesen

Bewertung
Testergebnis

87/100

Zum Ergebnis

Konto eröffnen
Broker Mehr Details Hebel 1:400 Kosten Konto ab: 0€
Spreads ab: 0,6 Pips

Details
  • BaFin reguliert
  • Keine Kommissionen
  • Umfangreiche Bildungsangebote

Weitere lesen

Bewertung
Testergebnis

85/100

Zum Ergebnis

Konto eröffnen
Broker Mehr Details Hebel 1:200 Kosten Konto ab: 0€
Spreads ab: 0,5 Pips

Details
  • FCA reguliert
  • Einfache Verwaltung
  • Großes Handelsangebot

Weitere lesen

Bewertung
Testergebnis

84/100

Zum Ergebnis

Konto eröffnen
Broker Mehr Details Hebel 1:100 Kosten Konto ab: 500€
Spreads ab: 0,1 Pips

Details
  • BaFin reguliert
  • Keine versteckten Kosten
  • Gute Marktmöglichkeit

Weitere lesen

Bewertung
Testergebnis

81/100

Zum Ergebnis

Konto eröffnen
Broker Mehr Details Hebel 1:400 Kosten Konto ab: 250€
Spreads ab: 0,8 Pips

Details
  • MiFID reguliert
  • Automatisches Handeln
  • Guter Support

Weitere lesen

Bewertung
Testergebnis

79/100

Zum Ergebnis

Konto eröffnen
Broker Mehr Details Hebel 1:200 Kosten Konto ab: 200€
Spreads ab: 0,7 Pips

Details
  • FCA reguliert
  • Semi- und Webinare
  • Hohe Einlagensicherung

Weitere lesen

Bewertung
Testergebnis

78/100

Zum Ergebnis

Konto eröffnen

Wie wird das CFD-Trading ausgeführt?

Trader setzen auf Kursbewegungen der ausgewählten Basiswerte: Währungen, Indizes, Aktien oder Rohstoffe. CFDs sind Hebelprodukte, das heißt, der Kapitaleinsatz erhöht sich um ein Vielfaches, wodurch die Gewinnchancen steigen, das Risiko jedoch analog gleichfalls mitgeht. CFDs werden als Differenzkontrakte bezeichnet, da sie mit der Kursdifferenz, die sich in dem Zeitraum zwischen Ein- und Ausstiegszeitpunkt ergibt, gehandelt werden. Diese Kursdifferenz wird als Spread bezeichnet. Die Kursbewegungen werden in Pips, sogenannten Punkten oder Nachkommastellen, angegeben. Die meisten Kursverläufe verzeichnen mindestens vier Nachkommastellen. Schon kleinste Veränderungen in diesen Nachkommastellen können durch die Hebelwirkung bemerkenswerte Gewinne oder Verluste realisieren. Anleger profitieren sowohl von steigenden, als auch von fallenden Kursbewegungen, je nachdem ob sie eine Long- oder eine Short-Position eingegangen sind. Mit einem Long- setzen sie auf steigende, mit einem Short-CFD auf fallende Kurse.

Wodurch unterscheiden sich CFDs von klassischen Wertpapierinvestments?

cfd-tradingWenn Anleger in klassische Anlagen wie Aktien oder Fonds investieren, müssen sie immer den gesamten Wert, den das Anlagegut zum Erwerbszeitpunkt wert ist, einsetzen. Aus diesem Grund kommen Investments in Aktien oder Fonds für viele Anleger nicht in Frage, da der Kapitaleinsatz, den sie aufbringen müssen, damit sich das Investment lohnt, über ihre Verhältnisse geht. Der CFD-Handel ist dagegen auch für Trader geeignet, die lediglich geringe Kapitalsummen bei vergleichsweise hohen Renditen einsetzen möchten, vorausgesetzt, sie sind sich des involvierten Risikos bewusst und wenden ein effizientes Risikomanagement an. Die im Verhältnis zum Wert des Anlagegutes geringe Kapitalsumme leitet sich von der Hebelwirkung ab, die den Kapitaleinsatz und die damit verbundenen Gewinnchancen um ein vielfaches erhöht. CFDs partizipieren vollständig 1:1 an der Kursentwicklung des Basiswertes. Alle Faktoren, die die Kursbewegungen des Basiswertes beeinflussen, wirken sich auch auf den Handel aus.

Wo findet das CFD Trading statt?

Der Handel mit CFD wird überwiegend außerbörslich im Intraday-Handel durchgeführt, was bedeutet, dass die Positionen in der Regel innerhalb eines Tages eröffnet und wieder geschlossen werden. Der Broker fungiert als Market-Maker, indem er die An- und Verkaufspreise stellt, die Konditionen festlegt und für liquide Märkte sorgt.

Welche Bedeutung haben Margin, Risikomanagement und Hebel für das CFD Trading?

Hebel

CFDs sind Hebelprodukte, mit denen Anleger mit einem geringen Kapitaleinsatz größere Handelssummen an den Finanzmärkten bewegen. Handelt der Trader zum Beispiel mit einem Hebel von 1:10 bei 1.000 € Kapitaleinsatz, bewegt er eine Handelssumme von 10.000 Euro. Diese Hebelwirkung bedeutet, dass sich die Gewinnchancen nicht mehr aus einem Kapitaleinsatz von 1.000 € ergeben, sondern auf der Grundlage von 10.000 € berechnet werden. Der Trader bekommt sozusagen 9.000 € „geschenkt“. Auf der anderen Seite besteht jedoch ein analoges Verlustrisiko, was bedeutet, dass ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals von 1.000 Euro eintreten kann. Darüber hinaus kommt es im Verlustfall zu einer Nachschusspflicht von 9.000 Euro, da die Gesamtsumme von 10.000 Euro abgedeckt werden muss.

Risikomanagement

cfd trading plattformDer CFD Handel bietet jedoch effiziente Tools zum Risikomanagement, um den Verlust des eingesetzten Kapitals zu beschränken und eine Nachschusspflicht zu verhindern. „Take Profit“ und „Stop Loss“ sind die Tools, die am häufigsten angewendet werden, um ein effizientes Risikomanagement durchzuführen. Bei jedem Trade gibt der Anleger eine Kursober- und eine Kursuntergrenze an. Die Obergrenze mit „Take Profit“ gibt an, wann die Position bei günstiger Kursentwicklung automatisch geschlossen werden soll, um den „Gewinn mitzunehmen“. Die Untergrenze mit „Stop Loss“ gibt an, welchen Verlust der Trader bereit ist zu tragen, sollte sich der Kurs zu seinen Ungunsten entwickeln. Wird diese Verlustuntergrenze erreicht, wird die Position automatisch geschlossen. Auf diese Weise wird der Verlust der Position minimiert. Je höher die Differenz zwischen Ober- und Untergrenze ausfällt, desto höher sind die Gewinnchancen, aber auch die potentiellen Verluste.

Ein weiteres Tool für das Risikomanagement ist „Trailing Stop Loss“. Diese Stop Order ist ein „nachlaufender Stop“ und eine Ergänzung der beiden zuvor genannten Tools, denn hier gibt der Trader nicht eine Kursober- und eine Kursuntergrenze an, sondern einen klar definierten Differenzwert in Prozent oder einen Betrag, zum Beispiel 15 % oder 10,00 €. Mit diesem Tool wird die Position nicht automatisch bei Erreichen der Obergrenze geschlossen wie bei „Take Profit“, sondern das angegebene Stop Limit wird automatisch entsprechend dem definierten Differenzwert „nachgezogen“, was erhöhte Gewinnchancen bedeutet, sollte sich der Kurs des Basiswertes unerwartet positiv entwickeln. Mit diesem Tool erfolgt eine Anpassung immer nur nach oben, nicht jedoch nach unten, denn das würde erhöhte Verluste bedeuten. Entwickelt sich der Kurs nachteilig nach unten, wird die Position nach wie vor durch „Stop Loss“ bei Erreichen der Kursuntergrenze automatisch geschlossen.  Zur Berechnung sollten vorzugsweise die aktuellen Tagesschlusskurse und nicht die Kurse aus dem Intraday-Handel herangezogen werden.

Margin

Die „Margin“ ist eine Sicherheitsleistung. Der Trader muss nicht den tatsächlichen Wert des gehandelten Basiswertes hinterlegen, sondern nur einen Bruchteil. Die Höhe der Margin berechnet sich nach dem gewählten Basiswert. Wie hoch die zu hinterlegende Margin ausfällt, kann der Trader bei Eröffnung der Position sehen, die außerdem alle Informationen zu möglichen Gewinnen und Verlusten enthält. Die Margin wird jedoch nicht tatsächlich abgerufen, sondern dient nur als Deckung des Handelskontos, falls die Verluste das eingesetzte Kapital überschreiten sollten.

Beispiel Vergleich klassische Aktie und CFD

cfd tradingKauft ein Anleger eine klassische Aktie im Wert von 1.000 €, muss er als Kapitaleinsatz tatsächlich 1.000 € aufbringen. Die Hebelwirkung beträgt also lediglich 1:1, die Margin 100 %. Bei einem Kursanstieg von 1 % realisiert der Trader einen Gewinn von 10 €, bei 5 % Kursveränderung 50 €. Handelt der Trader auf einen Aktienwert von 1.000 € mit einem Hebel von 1:10, hinterlegt er zwar auch eine Margin in Höhe von 1.000 €, bewegt jedoch ein gehebeltes Kapital in Höhe von 10.000 € auf dem Finanzmarkt, aufgrund dessen mögliche Gewinne oder Verluste berechnet werden. Bereits bei einer Kursänderung von nur 1 % beträgt sein Gewinn aufgrund des eingesetzten Hebels von 1:10 100 €, bei 5 % Kursanstieg sogar 500 €.

Welcher Broker ist am besten für den CFD Trading geeignet?

Wichtig ist ein speziell für den Handel entwickeltes Handelsfrontend, das mit einem umfangreichen Funktionsumfang überzeugt. Hierzu gehören Tools zum Risikomanagement, kostenlose Realtime-Kurse, historische Kursdaten, Nachrichten, ein Demokonto und ein gut aufgestelltes Weiterbildungsangebot.

Das Angebot sollte eine große Auswahl an Aktien, Indizes, Währungen, Futures und Rohstoffe aufweisen. Das Gebührenmodell muss stimmen, denn zu hohe Gebühren können die Gewinne insbesondere bei Vieltradern und Anlegern mit geringerem Kapitaleinsatz nachhaltig schmälern. Trader sollten auf Kommissionen, Spreads, Haltegebühren, Mindesteinzahlungen und Boni achten. Manche Broker bieten auch Flatrate-Modelle an. Ein besonderes Augenmerk sollten Anleger auf die Haltegebühren für Overnight-Positionen richten. Werden Positionen über Nacht gehalten, entstehen teilweise höhere Kosten als bei Positionen, die noch am selben Tag geschlossen werden. Um den für einen selbst besten CFD Broker zu finden ist es wichtig einen CFD Vergleich durchzuführen sowie die CFD im Test zu prüfen.

Vorteile

  • geringer Kapitaleinsatz durch die Hebelwirkung
  • effiziente Tools zum Risikomanagement
  • kurzfristige Gewinne möglich
  • leicht verständliche Struktur
  • vielseitiger Handel möglich durch verschiedene Basiswerte

Nachteile

  • hochspekulative Finanzderivate
  • erhebliche Risiken, eventuell Nachschusspflicht
  • nicht für Anfänger geeignet
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (18 Stimmen, 4,94 von 5)
Loading...